Faustian Myth

Am 22. Juni spielen Faustian Myth im Rahmen von „Glarus süd trifft sich“ in Schwanden. Der VFMB hat die junge Glarner Band im Proberaum besucht und mit den vier Musikern über ihre Band, den Auftritt in Schwanden und ihre Zukunftspläne gesprochen.

„Auf unseren Bandnamen sind wir gekommen, als wir uns über den Amerikanischen Bluesmusiker Robert Johnson unterhielten“, sagt Lukas Heer, der 21-jährige Gitarrist und Keyboarder von Faustian Myth. Johnson soll der Legende nach als junger Mann einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben, der Ihm im Gegenzug für seine Seele sein musikalisches Talent gab.

Chaotischer Indie-Rock
Ihren Stil beschreibt die Band als „Chaotischen Indie-Rock mit Blues- und Punk-Elementen“. Claude Studer, Sänger, Gitarrist und mit 20 Jahren das Jüngste Bandmitglied, nennt als Einflüsse ihrer Musik unter anderem die Arctic Monkeys oder Bombay Bycicle Club. Letztendlich lasse jeder ein bisschen etwas von dem, was er selbst an Musik hört, in die Songs einfliessen.

Die Texte der Band handeln meist von Themen, die die Musiker im Moment gerade persönlich beschäftigen. Claude sieht darin eine gute Möglichkeit, Erlebnisse und Gedanken zu verarbeiten. „Die Ideen zu den Songs kommen uns meistens beim Jammen, oder es sind plötzliche Einfälle, bei denen man irgendwann etwas im Kopf hat und dann versucht, es umzusetzen“, sagt er dazu weiter.

Claude Studer und Lukas Heer von Faustian Myth

Claude Studer und Lukas Heer von Faustian Myth

Ihren Anfang nahm die Gruppe vor sieben Jahren, als Lukas und Claude, damals noch in der Sekundarschule, eine Band gründen wollten. Danach stiessen Patrick Giger als Bassist sowie der ehemalige Schlagzeuger der Band dazu. Vor 2 Jahren schloss sich Sämi Schranz als neuer Schlagzeuger an, seither spielen Faustian Myth in der aktuellen Besetzung.

Einige der Bandmitglieder sind selbst im Verein zur Förderung musikalischer Begeisterung. „Ich finde es toll, wenn in der Region Glarus mehr Konzertveranstaltungen organisiert werden und der Austausch zwischen den Musikern gefördert wird“, so Sämi. Claude Studer weiss zudem aus eigener Erfahrung, wie schwierig es sein kann, im Kanton einen Bandraum zu finden: „Die hier verfügbaren Räume waren damals alle sehr schnell besetzt“.

Erster Auftritt seit längerem
Ihrem Auftritt in Schwanden schaut die Band mit Vorfreude entgegen. Lukas freut sich, nach einer etwas längeren Pause wieder einmal vor Publikum zu spielen: „Wir hatten schon eine Weile kein Konzert mehr, und es ist sicher gut, wieder eine Erfahrung mehr zu haben“.

Auch neben dem Gig in Schwanden ist für die nähere Zukunft einiges geplant. So wollen die vier Musiker im Sommer mit den Aufnahmen für eine EP beginnen, welche noch dieses Jahr fertig werden soll. Zudem würden sie gerne auch einige Konzerte ausserhalb des Kantons geben. „Es wäre schön, etwas in der Schweiz herumzukommen und zum Beispiel mal in Zürich oder Bern aufzutreten“, sagt Lukas dazu.

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Benjamin Schneider

Kommunikationsleiter bei VFMB
Musikbegeisterter Wirtschaftsstudent. Vorstandsmitglied des VFMB. Verantwortlich für die Vereinskommunikation.

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